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Lehrerfortbildung

Am 18. Februar 2008 veranstaltete die Friedrich-Schiller-Schule, ein Gymnasium im Leipziger Norden, einen Projekttag unter dem Thema „Antidiskriminierung".
Dazu veranstalteten sie verschieden Workshops, die zum Teil von hauseigenen Lehrern, zum Teil aber auch von Vereinen oder eben von uns geführt wurden. Die Schüler hatten so die Gelegenheit, sich aus einer Fülle von Vorschlägen ihr eigenes Programm für diesen besonderen Tag zusammenzustellen.
Unser Ansatz für den Workshop „Muslime in Leipzig und deren - arabische - Sprache" war, dass man denjenigen nicht diskriminiert und ablehnt, den man kennt. Aber inwieweit kennen Leipziger Schüler der 5. und 6. Klasse Muslime? Nur wenig. Und so begann auch der insgesamt dreistündige Workshop mit einem „Grundkurs Islam": Wo leben Muslime? Wie leben sie? Was macht einen Menschen zum Muslim? Und welche Sprachen sprechen sie?
Der Fokus im weiteren Verlauf wurde auf die arabische Sprache gelenkt und die Schüler staunten, dass sie schon eine Menge arabischer Wörter kennen - natürlich in „deutschem Gewand".
Ein Höhepunkt für die Schüler waren die arabischen Namen. Zuerst wurden einige Schülernamen "arabisiert", d.h. die Namenszusätze an deren Namen angehängt (Hadschi Vincent Ben Hadschi Klaus-Peter Ben Hadschi Wilfried Schmidt). Anschließend durfte sich jeder einen arabischen Namen aussuchen und die deutschen Namen von jedem Schüler wurden mit arabischen Buchstaben geschrieben.

Es war ein gelungener Vormittag für die Teilnehmer und auch für die Referentin dieser Veranstaltung. Wir sind immer noch beeindruckt von den gut organisierten Schülern dieses Gymnasiums, die den gesamten Tag in Eigenregie organisierten.