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Kız Kulesi

Eines der herausragenden Wahrzeichen Istanbuls, Kız Kulesi (Mädchenturm) ist ein im zwölften Jahrhundert auf einem natürlichen Felsen im Bosporus errichteter byzantinischer Turm.

Kaaba

The Kaaba (“cube”) is the central sacred site of the Islamic world. According to Islamic tradition it was built by Abraham and his son Ismael. Today, the city stands amidst the Great Mosque of Mecca, which was first built around it centuries later. It is a simple, rectangular-shaped, building whose outer walls are covered with an artfully embroidered cloth. During the pre-Islamic period, the Kaaba was a place of worship for various Arabic deities.  

Kabulschahian

Die „Hindu-Herrscher", Hindu-shahi, herrschten vom 7. bis zum 1. Jahrhundert vor u. Z. als Könige über Kabul. Sie nannten sich auch „Herrscher von Kabul", Kabul - schah - ian. Mit ihnen kam der Hinduismus als eine der ersten Religionen nach Afghanistan. Der Hinduismus besteht heute noch in der Bevölkerung fort. Es handelt sich um eine kleine religiöse Minderheit, sie hat jedoch das kulturelle Leben der Stadt stark geprägt. Die Hindus lebten in Hinduguzar, dem ältesten Viertel der Altstadt von Kabul (heute gibt es noch ca. 20.000 Hindus landesweit). Das religiöse Leben spielte sich vorwiegend in den Hindu-Tempeln, und damit in der gut sichtbaren städtischen Öffentlichkeit, ab.

Kahweh

Coffee most probably originated in Ethiopia and was introduced to Yemen in the fourteenth century. It spread into Yemen and to other parts of the Arabian Peninsula out of Sufi circles who used the beverage for its stimulating effect during their prolonged religious services. Before the spread of coffeehouses or "coffeestalls" the only place where coffee was consumed outside of the home was the tekke (dervish lodge, Sufi order). Since their daily lives were not restricted to the orders, Sufis played an important role in the widespread reception and dissemination of general knowledge about coffee. Moreover, their followers came from a broad spectrum of social groups. Accordingly, many different strata of society became aware of the beverage, adding not only to the popularity of coffee, but also to the development of the coffeehouse as a social institution.

Kargil-Krise

Die Kargil-Krise oder auch der Kargil-Krieg, zwischen Mai und Juli 1999. Islamische Dschihad-Kämpfer und offizielle Einheiten Pakistans drangen in der Gebirgsregion Kargil heimlich auf indisches Gebiet vor. Es kam zu Kampfhandlungen. Der Krieg sorgte für internationale Beunruhigung, da beide Länder Atommächte sind.

Kaschmir

In the north of India, Kashmir is the only Indian state with a Muslim majority (around 74% of the population).  After the end of the British colonial rule of India, all principalities with Muslim majorities should have actually belonged to Pakistan.  The ruler struggled, however, to initially keep Kashmir independent.  The first war for Kashmir between India and Pakistan ended in 1948 with a division; India calls its part of the claimed territory "Jannu and Kashmir," Pakistan calls its "Azad Kashmir," or "Free Kashmir." Islamic groups seek to enforce an independent state of Kashmir or a connection to Pakistan with attacks on the Indian military and Indian institutions.  In 1948, the UNO suggested a referendum that would clarify Kashmir's affiliation.  Up until now, this has not been carried out.

Kashmir

In the north of India, Kashmir is the only Indian state with a Muslim majority (around 74% of the population). After the end of the British colonial rule of India, all principalities with Muslim majorities should have actually belonged to Pakistan. The ruler struggled, however, to initially keep Kashmir independent. The first war for Kashmir between India and Pakistan ended in 1948 with a division; India calls its part of the claimed territory "Jannu and Kashmir," Pakistan calls its "Azad Kashmir," or "Free Kashmir." Islamic groups seek to enforce an independent state of Kashmir or a connection to Pakistan with attacks on the Indian military and Indian institutions. In 1948, the UNO suggested a referendum that would clarify Kashmir's affiliation. Up until now, this has not been carried out.

Kathak

Kathak ist ein Tanzstil aus Nordindien. Seit dem 13. Jahrhundert verbreitete er sich durch umherziehende Musikanten und Tänzer, die Darstellungen von hinduistischen Legenden darboten. Seit dem 15. Jahrhundert kamen mit der Eroberung Indiens durch die Moghulherrscher islamische Einflüsse dazu. An den muslimischen Fürstenhöfen entwickelten sich nun eigenständige Formen des Tanzes. Während der britischen Kolonialherrschaft galt der kathak als moralisch verwerflich, da er mit den Tänzerinnen an den Höfen verbunden war.

Khyber-Pass

Der 1070 Meter hohe Khyber-Pass liegt in den Ausläufern des Hindukusch-Gebirges im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet. Er stellt eine geographisch, historisch und wirtschaftlich wichtige Verbindung zwischen Zentralasien und dem indischen Subkontinent dar. Für viele Völkerwanderungen fungierte er als Tor nach Indien, im 19. Jahrhundert wurde er zum Symbol der Auseinandersetzungen zwischen Britisch-Indien und Afghanistan. Seit 1947 wird der Pass von Pakistan verwaltet.

Kibbeh

Kibbeh (arabisch: Klöße): ist ein typisches arabisches Nationalgericht, dass auch in Israel und der Türkei bekannt und beliebt ist. Diese Klöße werden aus Hackfleisch, Zwiebeln und Bulgur (Weizenschrot) hergestellt. Die Kibbeh werden frittiert, typisch ist die eiförmige Gestalt. Sie werden als Vorspeise serviert.

Kiswahili

Kiswahili gehört zur grössten afrikanischen Sprachgruppe, die Bantusprache. Das Wort ist dem Arabischen Begriff für „sahil-Küste" entliehen. Damit ist die ostafrikanische Küste von Somalia bis Mosambique gemeint.

koloniale Erfahrung

Beginnend mit der französischen Invasion Ägyptens im Jahre 1798 dehnten die europäischen Imperialmächte ihre Herrschaft über die arabische Welt kontinuierlich aus. Den Höhepunkt erreichte der europäische Imperialismus nach Ende des Ersten Weltkrieges als das zerfallene Osmanische Reich unter den europäischen Siegermächte aufgeteilt wurde. Das heutige Marokko, Algerien, Tunesien, Syrien und der Libanon fielen an Frankreich; Ägypten, Israel/Palästina, der Irak und Teile der arabischen Halbinsel unterstanden britischer Kontrolle; Libyen fiel an Italien. Die Herrschaft der Europäer orientierte sich vor allem an wirtschaftlichen Interessen und beinhaltete eine direkte Verwaltung der besetzten Gebiete. Eine Ausnahme bildeten die französischen und italienischen Siedlungskolonien im heutigen Algerien bzw. Libyen. Die Zeit der europäischen Fremdherrschaft bedeutete für die arabische Bevölkerung nicht nur eine Phase der Niederlage, Unterdrückung und Demütigung, sondern auch eine Phase der sozialen und politischen Umstrukturierung nach europäischem Vorbild. Die arabischen Staaten der Gegenwart sind das Ergebnis europäischer Grenzziehungen nach Ende des Ersten Weltkrieges.

Kolonialzeit

Die Kolonialzeit in der arabischen Welt beginnt mit der zeitweisen Besetzung Ägyptens durch die französische Armee unter der Führung Napoleon Bonapartes (1798-1801). Bis zum Zerfall des Osmanischen Reiches am Ende des 1. Weltkrieges gerät nahezu die gesamte arabische Welt unter den Herrschaftseinfluss der europäische Kolonialmächte. Erst nach Ende des 2. Weltkrieges erlangen die heutigen arabischen Nationalstaaten ihre Unabhängigkeit.

Koordinationsrat der Muslime

Der Ende März 2007 ins Leben gerufene Koordinierungsrat der Muslime (KRM) verkörpert einen Zusammenschluss der vier größten muslimischen Verbände Deutschlands: dem Zentralrat der Muslime Deutschlands (ZMD), der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB), dem Islamrat (IR) und dem Verband der islamischen Kulturzentren (VIKZ). In naher Zukunft soll aus dem neu gegründeten KRM ein erster muslimischer Dachverband für Deutschland entstehen. Der KRM entstand auf Anregung der deutschen Bundesregierung, die bereits seit langem einen einheitlichen Ansprechpartner für die in Deutschland lebenden Muslime fordert. Zahlreiche deutsche Muslime kritisieren den KRM allerdings als einen Zusammenschluss ausschließlich konservativer Kräfte und fühlen sich nicht von ihm vertreten.

Koran

Koran (Arabic) “The Recitation.” According to Islamic tradition, the Koran is the word of God as revealed to the Prophet Mohammad and the first Sharia source of law. For twenty years, the Prophet received messages that he passed on orally to his congregation.  The revelations were memorized by his students and scratched in part onto slips of paper, shoulder bones and stones.  The oral and written testimonies were first collected, ordered, and systematically recorded by length (Mushaf) after he died.  According to Islamic tradition, the process of canonization took about 30 years, but modern scientific findings suggest it was probably closer to one hundred years.

Kushanen

Der Name Kuschana ist abgeleitet von dem chinesischen Begriff für Wanderer, Nomade. Es handelt sich dabei um eine Gruppe, die den Skythen verwandt waren und bis ca. 160 vor unserer Zeitrechnung zu den östlichsten Vertretern der Indoeuropäer zählten, bis sie von einer anderen nomadischen Gruppe, den mongolischen Hsiung-nu (den zentralasiatischen Hunnen), vertrieben wurden. Die Kuschanen eroberten unter anderem Afghanistan und errichteten ihre Hauptstadt in der Nähe des heutigen Kabul.